zum Festival 2008

 

 

 

 
 
  
 
  
  
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Willkommen beim Samba Festival Offenburg – das größte Open-Air Festival für Lateinamerikanische Musik und Tanz Deutschlands. Es findet jährlich am zweiten Wochenende im Juli statt und dauert drei Tage.

Samba Festival Offenburg. Samba-Festival Offenburg. Marcus Reichenbach. Samba gibt es nicht mehr nur in Rio de Janeiro,  sondern auch direkt hier bei uns in der Ortenau. Grenzenlos Samba tanzen und erleben kann man in Offenburg, der Stadt im Herzen der Ortenau. Hier in unmittelbarer Nähe zu Frankreich und der Schweiz sind vom 3. bis zum 5. Juli 2003 heiße Samba-Rhythmen und tropische Atmosphäre angesagt. Dafür wird das Stadtzentrum zwischen der Gustav-Ree-Anlage und der Ursula Säule zur Samba-Meile erklärt. Auf zwei Bühnen, mehreren Podesten, in Cafés, Bars oder schlichtweg auf den Straßen der Stadt werden sich über 20 internationale Gruppen und Bands präsentieren, um die Ortenau in den Bann südamerikanischer Rhythmen zu ziehen. Seien Sie mit dabei ...

Wo der Rhythmus - dieses starke Medium des Spontanen - als wichtigster Vermittler fungiert. Wo Lieder, Geschichtenerzähler, Telegraphen, Klatschspalten und Literatur sind. Wo Musik alle Lebensbereiche absteckt, da ist der Samba geboren. In ihm vereint sich Tanz, Rhythmus, Gesang, Improvisation, Gebetsform, Poesie, Spiel und Lebensphilosophie. Ein Sambalied meint: "Wer den Samba nicht mag, ist von falschem Schlag. Er hat entweder einen bleibenden Schaden oder Blei in den Waden". Woher kommt Samba ? ? Samba ist relativ jung. 1916 erschien in Brasilien die erste Sambaschallplatte. In den 30er Jahren wuchsen die ersten Sambagruppen. Sein Saatgut ist jedoch sehr alt. Mit den Sklaven kam es von Afrika. In Brasilien fand es Nährboden für die Entwicklung einer eigenständigen Musik. Zum einen drückt sich im Samba kultureller Widerstand aus. Er ist die Musik der Armen und Unterdrückten. Zum andern zeigt sich eine enge Verbindung zur afro-brasilianischen Religiosität. Heute gibt es viele Spielarten: den Samba- Enredo, den Pagode, den Samba de terreiro u.v.a.  Kreativ haben die Brasilianer Rock, Pop, Jazz und Volksmusik in den Samba eingeflochten und sind doch den Wurzeln und Eigenarten des Samba treu geblieben. Lebensgefühl und Medizin So wie der Blues ist auch der Samba ein Lebensgefühl. Er drückt Wärme, Körperlichkeit, Lebensfreude, Erotik, Swing, Tempo, Leichtigkeit, Erdverbundenheit und Emotionalität aus. Seine Funktion ist eine Läuterung, ein Wiederanschließen an ursprüngliche Vitalität, eine Aufladung, ein erlösender Schrei. Ein Brasilianer sagt: "Ohne Samba hätten wir eine Leere, ein Nichts das niemand ausfüllen könnte. Er ist die Pille für unser Leiden, Arznei für das Herz. Egal ob du froh oder traurig bist, du trägst immer eine große Leidenschaft in dir." Saudade heißt diese unerklärliche Sehnsucht in der vieles steckt: Heimweh, wehmütiges Gedenken an glückliche Tage, die Schmerzen verlorener Liebe und vergeudetet Träume und schließlich die stetige Einsamkeit, die uns allen innewohnt. Sambamusiker schöpfen ihren Optimismus aus dem Nichts. Sie sind Arbeiter am Schönen und ihr Antrieb ist die Kraft der Freude. Während ernsthaftere Länder sich für den Krieg rüsten, rüstet sich Brasilien für den Samba. Die Luft schwingt und pulsiert, Gegensätze vereinigen sich. Er spricht eine verbindende Sprache. Kaum ertönt Musik, wird der Tanzreflex aktiviert. Und wo getanzt wird, ist die Hoffnung nicht verloren. Oder wie Gilberto Gil singt: "Der Samba ist der Vater der Lust, der Sohn des Schmerzes, eine große, transformierende Kraft". Den Karneval in Rio verpasst? Kein Problem: Denn jetzt gibt es die Gelegenheit, am SAMBA- Festival 2003 in Offenburg, die Hüften zu schwingen und drei Tage lang erstklassige Samba-Rhythmen- vollblütig und hautnah – zu erleben. Mehr als 16 internationale Tanzformationen/Bands werden die Stadt in Atem halten. Samba-Liebhaber können hiervon träumen oder besser: einfach mit dabei sein! Erleben Sie Samba als Lebensgefühl in allen bekannten und vielleicht noch unbekannten Facetten...

 
Auf zwei Bühnen präsentieren sich jährlich rund 18 Bands und Tanzformationen. Musikstile wie Reggae-Funk, Soul, Samba, Salsa, Axé, Forró, Maracatú, Merengue, Son und viele mehr finden in Offenburgs Innenstadt jährlich rund 38.000 begeisterte Musikliebhaber, die besonders die außergewöhnliche Stimmung und Atmosphäre während des dreitägigen Festivals in Offenburgs Innenstadt schätzen.

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